...die sich gerne einspannen lassen. Die Wege um die Knochenmühle und der Schieferhöhle Schnäirersch Leyebruch waren kaum noch begehbar, ein Arbeitseinsatz war nötig. Dabei gehen jedem so seine eigenen Erinnerungen zu der Höhle durch den Kopf. Ob als Spielplatz für Kinder, Übernachtungsplatz auf Strohballen von unerschrockenen Jugendlichen oder Sektempfang mit Kerzenlicht, so mancher kann was dazu erzählen.
Nach gut einer Stunde war ein Teil der Wege mit Fadentrimmer, Hacke und Säge hergerichtet. Der Rest wurde mit einem Mulcher erledigt. Der Pfad von oben nach unten brauch eine Randbefestigung. Auch fehlen noch Wegweiser dorthin. Für eine gemütliche Rast könnte man sich auch noch Bänke und Tische vorstellen…
Der Ursprung der Höhle liegt schon fast 150 Jahre zurück. Friedrich Wilhelm Franz aus Schnäirersch wollte hier den begehrten Dachschiefer abbauen und begann 1880 einen Stollen zu graben. Jedoch waren die Arbeiten von keinem Erfolg gekrönt, der Schiefer war wenig brauchbar. Er war nicht blau genug, wie der Fachausdruck lautet. Nicht hart genug würden wir sagen, er verwitterte zu leicht auf dem Dach. So wurde die Arbeit bald aufgegeben.
Zum Schieferabbau in unserer Region gibt es hier mehr zu lesen.

