Den Flammlachs werden wir vermissen, den er über offenem Feuer auf Buchholzscheiten zu einer Delikatesse für uns grillte. Auch sein Nerven, die er kaum hatte, wenn er auf holländischen Kanälen das Boot steuerte, wenn wir mit der Feuerwehr unterwegs waren. Vermissen werden wir auch seinen trockenen Humor und Henry, die treue Seele von Hund. Aber nicht zu vergessen, hinter einem gestandenen Mannsbild steckt meistens eine Frau, seine Danny, die ihn behutsam durchs Leben bringt.
...und nun? Zelte abgebrochen, Haus verkauft, auf Reisen gehen, das ist es was bewegt - die pure Lust auf Veränderung, eine Sabbatjahr – oder länger? Abwarten. Beruflich vieles erlebt und den frühen Tod von Vater und Mutter geben den Blick frei für Anderes, Neues. Der Weg ist das Ziel, ohne Zeit und Raum. Sich treiben lassen, ungezwungen, ungebunden sein. Nicht lange überlegen war schon immer sein Credo, auf was noch warten. „Was bietet die Zeit noch – lass es uns erleben“.
Das neue Auto, ein geräumiger Van, steht schon vor der Tür. Beim Erzählen werkelt er an Metallgestängen für den Ausbau des Autos. Der Wohnwagen ist auch schon geordert. Es bleiben noch gut 14 Tage. Auf die Frage nach bestimmten Zielen schmunzeln beide: „Keine“ war die Antwort. Mal sehen, wo es uns hintreibt:
„Aber erstmal Richtung Frankreich“. Aha, doch eine Ziel. Danach geht es wohl über die Pyrenäen, Nordspanien, Portugal, Gibraltar? Dann rüber nach Marokko? Bei diesem Gedanken blitzen Dannys Augen: „Ja, da möchte ich auch mal hin“. Thomas will auch noch weitgehend unberührte Länder wie Albanien entdecken. Ihren Zeitrahmen haben beide auf ein Jahr gesteckt, dann wollen sie neu entscheiden. Vielleicht wieder zurück, ins Berufsleben? Daran verschwenden sie zur Zeit keinen Gedanken...
Aktuelles aus Wohnroth
Mittwoch, 18. März 2026 17:28
